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Blatt & Glut — Vom Blatt zur Glut

Olfaktorisch

Bezieht sich auf die Sinne des Geruchs und des Geschmacks, die beim Rauchen einer Zigarre eine Rolle spielen.

Olfaktorisch bezieht sich auf den Geruchssinn und damit auf die Wahrnehmung von Duft- und Aromastoffen über die Riechzellen in der Nase. Beim Zigarrenrauchen spielt die olfaktorische Wahrnehmung eine zentrale Rolle, da ein großer Teil dessen, was Raucher als „Geschmack” empfinden, tatsächlich über retronasale Wahrnehmung entsteht – Aromamoleküle steigen beim Ausatmen durch den Rachen in die Nase auf und werden dort von den Riechzellen erfasst, ergänzend zu den vergleichsweise groben Geschmacksrichtungen wie süß, salzig, bitter oder umami, die die Zunge selbst unterscheiden kann. Auch das direkte Beriechen einer ungerauchten Zigarre, etwa am Fuß oder Deckblatt, gehört für viele Aficionados zur Verkostung dazu, um erste Hinweise auf Tabaksorte und Fermentationsgrad zu erhalten. Ein geschultes olfaktorisches Gedächtnis erlaubt es erfahrenen Rauchern, feine Aromanuancen wie Holz, Leder, Gewürze oder Kakao präzise zu benennen.

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